Queen Elisabeth Musikreise 2013 - Reiseentwurf

Queen Elisabeth Musicalreise 2013

 

 

Der Reiseentwurf 2013


2013 wird die Musikreise Königin Elisabeth am 17. September in Barcelona beginnen und am 24. September in Rom enden.

 

Zwischenstopps sind in Palma de Mallorca (2 Konzerte an Land), Tunesien (1 Konzert an Land), Sizilien (1 Konzert an Land), auf
den Äolischen Inseln (2 Konzerte an Land) und in Ravello (1 Konzert an Land) geplant.

 

 

Barcelona - 17.09.2013

 

20:00 - Eröffnungskonzert
La Casa Llotja Del Mar


Die Casa Llotja del Mar ist eines der repräsentativsten Gebäude der Stadt Barcelona und ein echtes Zeugnis der Geschichte Kataloniens. Dieses große


Reiseverlauf Musicalreise

Handelszentrum stellte im Verlauf der Geschichte immer die Verbindung zwischen Stadt und Meer sicher. Die Casa Llotja del Mar wurde im 14. Jahrhundert auf den Ruinen eines mittelalterlichen Gebäudes erbaut. Ihre Geschichte ist unweigerlich mit der der Institutionen verbunden, die mehr als 6 Jahrhunderte den Puls der „La Llotja“ bestimmten. Sie war der Hauptsitz der symbolträchtigsten katalanischen Handels-institutionen wie dem Meereskonsulat, der Börse und ist heute noch Sitz der Kammer für Handel, Industrie und Schifffahrt von Barcelona. Der „Saló de Contratacionnes“ oder Einstellungssaal ist ein Wunder der bürgerlich-gotischen Architektur. Der 614 m² große Saal stammt aus dem Jahre 1392. Seine 14 m hohe Decke aus Holz wird von 4 Säulen und 6 Bögen getragen. Der Saal stellt einen außergewöhnlichen Konzertort dar.

 

Palma de Mallorca - 18.09.2012

 

12:00 - Kammermusikkonzert
Palast des Königs Sancho – Saal Anckermann, in Valldemossa


Der Palast des Königs Sancho ist Teil der Kartause (Cartuja) von Valldemosa. Jakob II., König von Mallorca, ließ den Palast 1311 für seinen Sohn Sancho bauen, der von 1311 bis 1324 regierte. Nach der Annektierung des Königreichs von Mallorca durch die Krone Aragon ging der Besitz von Valldemossa an die Kartäuser über, die sich hier 1399 niederließen. Der Musiksaal oder „Saal Anckermann“ wurde zu Ehren des Malers Ricardo Ankermann benannt, der ihn verzierte und gestaltete. Im Winter des Jahres 1835 residierten Frédéric Chopin und George Sand drei Monate lang in unmittelbarer Nähe des Palastes. Hier komponierte Chopin seine 22 Préludes.

 

20:00 - Konzert mit Orchester
Kathedrale von Palma de Mallorca


Die Araber siedelten sich 902 auf Mallorca an und akzeptierten die bestehenden christlichen Gemeinschaften, die damals unter der Herrschaft der Bischöfe von Katalonien standen. 1229 eroberte König Jaume I. (Jakob I.) die Insel und die Moschee gegenüber des Palastes der Almudaina (ehemalige Residenz des Gouverneurs) wurde in eine der Jungfrau Maria gewidmete Kapelle umgebaut. 1306 nahm Jaume II. in seinem Testament den Wunsch auf, in der Dreifaltigkeitskapelle beigesetzt zu werden, deren Bau gerade begonnen wurde. 1601 weihte Bischof Joan Vich i Manrique das der heiligen Jungfrau gewidmete Hauptportal. Nach drei Jahrzehnten wurde der Bau der Kathedrale schließlich vollendet. In jüngerer Zeit, zwischen 1904 und 1914, restaurierte Gaudi das Innere der Kathedrale, und zwar im Auftrag des Bischofs Pere-Joan Campins, der ihm vorschlug, dass die Kathedrale - als liturgischer Sitz des Bischofs - den gesamten Innenraum dominieren sollte, der Altar mit seinem Chor dabei alle Priester versammeln sollte und die drei Kirchenschiffe den Gläubigen zur Verfügung stehen sollten. Schließlich wurde jüngst die Kapelle des Heiligen-Sakrament vom mallorquinischen Künstler Miquel Barceló komplett renoviert. Dieser Teil der Kathedrale wurde 2007 eingeweiht. Die Kathedrale von Palma de Mallorca ist die zweitgrößte Kathedrale Spaniens, nach Sevilla, und die zweithöchste der Welt (44 m), nach der Kathedrale von Reims (47 m).

 

Sousse - Tunesien - 20.09.2013


20:30 - Konzert mit Orchester
Römisches Amphitheater von El Djem

 

Heute ist El Djem eine ruhige Stadt im Hinterland von Mahdia. Vor 2.000 Jahren allerdings war sie prächtig und eine der wichtigsten römischen Städte in Afrika. Ihr Wohlstand gründete sich auf der Produktion von Öl mit einer Anbaufläche von 15.000 Hektar Olivenbäumen. Das Amphitheater von El Djem wurde rund 230 n. Chr. nach dem Vorbild des Kolosseums von Rom gebaut und übertraf dieses dabei, da es funktioneller war und es keine toten Winkel gab, von denen aus man die Arena nicht sehen konnte. Mit 149 m Länge, 124 m Breite und 36 m Höhe ist es das sechstgrößte römische Kolosseum der Welt, nach Rom natürlich und Capua, Pozzuoli, Verona und Karthago. Seine Sitzränge bieten Platz für 35.000 Zuschauer.

 

Trapani - Sizilien - 21.09.2013

 
19:00 - Konzert mit Orchester
im Rahmen der „Tonnara di Scopello“

 

Die „Tonnara di Scopello“ ist eine der letzten Zeugnisse der Thunfischtradition des südlichen Mittelmeerraumes. Der mittelalterliche Turm liegt in der kleinen Bucht von Faraglioni und wird von majestätischen Felsen überragt. Auf der einen Seite liegt das Meer, auf der anderen Felder mit Oliven- und Mandelbäumen. Im letzten Jahrhundert gab es an der sizilianischen Küste zahlreiche Thunfisch-Fischereien (tonnara). Sie veranschaulichen die Bedeutung dieser überlieferten Tradition. Die „Tonnara di Scopello“ setzte ihren Betrieb bis ins Jahr 1984 fort, als die Eigentümerfamilie entschied, ihre Aktivität zu beenden. Dabei bewahrte sie aber die gesamte Infrastruktur, ganz so, als würde sie schon morgen den Betrieb wieder aufnehmen... Die Tonnara liegt 3 km entfernt vom Naturreservat Zingaro. In der Nähe befinden sich die griechischen Stätten Segesta (12 km) und Selinunte (35 km), Marsala (40 km) sowie die mittelalterliche Stadt Erice und Palermo (57 km).

 

Die Äolischen Inseln - 22.09.2013

 
Im Nord-Osten von Sizilien gibt es ein kleines Paradies, wo sich die Geheimnisse der Natur im Wasser des hellblauen Meeres widerspiegeln. Fast hat man den Eindruck, eine magische Welt zu betreten. Sieben Inseln - eine mystische, symbolhafte Zahl - die aus dem Meer emporragen wie ein Andenken an das sagenumwobene Atlantis. Sieben Inseln vulkanischen Ursprungs breiten sich vor dem Horizont aus und bilden ein Panorama, das zum Erkunden einlädt: Lipari, Vulcano, Stromboli, Alicudi, Filicudi und Panarea.
Wir nähern uns dem Archipel über die Hauptinsel und Hauptstadt, Lipari, wo wir den Vormittag verbringen, bevor es zum Kap von Salina weitergeht.

 

11:30 - Konzert
Lipari

 

Lipari ist die größte der Äolischen Inseln im Süden Italiens und liegt zwischen dem Kontinent und Sizilien. Sie ist vulkanischen Ursprungs und entstand vor mehr als 220.000 Jahren. Die Insel wurde im Laufe der Zeit von zahlreichen Eruptionen geprägt, die letzte trat zwischen 650 und 800 n. Chr. auf. Die zwei größten Vulkane der Insel sind der Monte Chirica-Costa d’Agosto und der Monte S. Angelo, der mit einer Höhe von 593 m der höchste Punkt der Insel ist. Auf Lipari befinden sich unzählige historische und archäologische Stätten, wie die Festung, die normannische Kathedrale im Barockstil aus dem Jahr 1084, das Archäologische Museum, die griechischen und römischen Ruinen der Stätte Diana sowie Überreste aus dem Mittelalter (Wachturm der Festung). Lipari ist zudem bekannt für seine Thermalkuren (dank ihrer Quellen), aber auch für den „grünen“ Tourismus mit zahlreichen Wanderpfaden. Diese führen Inselbesucher bis zu den Gipfeln der Krater, wo sie die Fumarolen - Dampfaustritte aus dem Erdinneren - entdecken können.

 

19:00 - Konzert mit Orchester
auf dem Platz von Salina


Der alte Name der Insel, Didyme (Zwillingsinsel), ging auf ihre besondere Form zurück: zwei Gipfel, die durch einen Bergpass verbunden sind. Ihr heutiger Name wurde ihr wegen ihrer sumpfigen Küstengebiete verliehen, die einst als Salinen genutzt wurden. Die Insel besitzt die Form eines Trapez und hat eine Küstenlänge von insgesamt 24 km. Salina ist in drei Gemeinden aufgeteilt: Santa Marina Salina, Malfa und Leni, während die anderen Inseln eine einzige Gemeinde bilden. Die Insel besteht aus 6 Vulkanen, von denen der am höchsten gelegene 962 m hoch ist. Die Hochhänge der Insel bilden einen Teppich aus Farnen, Pappeln, Kastanienbäumen und einem Buschwald aus Ginster, Myrte und Erdbeerbäumen. Auf den mittleren Anhöhen werden Kapern und Feigen angebaut, für die Salina bekannt ist. Das Konzert mit Orchester wird auf der Insel Salina auf dem kleinen Platz von Santa Maria gegenüber vom Hafen stattfinden.

 

Amalfiküste - 23.09.2013

 
Die Amalfiküste (Costiera amalfitana) ist Teil der Provinz Salerno und schließt direkt an die Halbinsel von Sorrent an. Ihr Name geht auf den Namen der Stadt Amalfi zurück, die das geografische und historische Zentrum der Küste ist. Die Amalfiküste ist weltweit für ihre zerklüfteten Formen bekannt. Sie erstreckt sich über eine Länge von 25 km am Golf von Salerno. Ihre Schönheit und vielfältigen Landschaften sowie ihre pittoresken Dörfer trugen dazu bei, dass die Küste seit 1997 zum UNESCO-Welterbe zählt. Die Stadt Ravello, eine der bedeutendsten Städte dieser felsigen und beeindruckenden Küste, hat rund 2 500 Einwohner und liegt auf dem Monte Torello, rund 350 m über dem Meeresspiegel. Der Stadt wird seit jeher mit besondern Beinamen geschmeichelt wie „Perle der Costiera“, „Residenz der Götter“ und „Juwel an der Traumküste“.

 

18:00 - Konzert mit Orchester
Auditorium Oscar Niemeyer Ravello

 

Oscar Ribeiro de Almeida de Niemeyer Soares, der dieses Gebäude entwarf, ist einer der berühmtesten Architekten Brasiliens. Seine Bauten orientieren sich stark an der Bewegung des internationalen Stils und nehmen einen bedeutenden Platz in der Geschichte der modernen Architektur ein. Das riesige Segel aus weißem Beton, das sich über eine Terrasse am Fuße der Villa Rufolo spannt, wurde 2010 eingeweiht. Dieses futuristische Meisterwerk von Oscar Niemeyer behauptet sich seitdem besonders aufgrund seiner außer-gewöhnlichen Akustik.

 

Rom - 24.09.2013

Die im vorliegenden Dokument beschriebenen Zwischenstopps können sich ggf. ändern, wenn die Umstände, einschließlich Schifffahrtsbedingungen und geopolitische Risiken, dies erfordern.

 

 

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